Mehr zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen für die Kleinsten der Kleinen!

Frühkindliche Karies ist leider sehr weit verbreitet. Schuld daran ist unter anderem das stundenlange Nuckeln von Süßgetränken in so genannten Nuckelflaschen, die bereits allerkleinste Kinder häufig bekommen. Oft sind junge Eltern auch nicht ausreichend darüber aufgeklärt, wie sie die Zähne ihrer Kinder schon von Anfang an schützen können.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dem Bundesministerium zur Gesundheit nun seinen Beschluss vorgelegt, den wir als Kinderzahnärzte sehr begrüßen und unterstützen. Er tritt nach Nichtbeanstandung am 1. Juli dieses Jahres in Kraft.

Gesetzlich krankenversicherte Kleinkinder vom 6. bis 34. Lebensmonat bekommen ab 1. Juli 2019 drei zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Zeitlich sind sie mit den kinderärztlichen U-Untersuchungen abgestimmt.
Bei diesen neuen Untersuchen liegt das Augenmerk speziell auf der Früherkennung von Karies. Eltern sollen beraten werden, wie sie die Zähne ihres Kindes täglich pflegen und welche negativen Auswirkungen z.B. der stundenlange Einsatz von Nuckelflaschen hat.
Außerdem werden die ersten Zähne mit Fluoridlack gehärtet, damit Karies nicht so leicht in die Zähne eindringen kann. Dies ist künftig eine Kassenleistung.

Ältere Kinder, also vom 34. Monat bis zum Schuleintritt, haben nach wie vor Anspruch auf jährlich drei Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderzahnarzt.

In der Zahnarztpraxis Das Zahnland mit zwei Standorten in Freiburg sind wir spezialisiert auf die Behandlung von Kinderzähnen. Vereinbaren Sie für Ihre Kinder einen Prophylaxetermin!