Was ist “das Besondere” an einem Kinderzahnarzt?

Ein Kinderzahnarzt muss vieles können:

Der Umgang mit unseren jüngsten Patienten erfordert von einem Kinderzahnarzt u. a. ein hohes Maß an Geduld, Verständnis, Ruhe und die Fähigkeit, besonders ängstlichen Kindern die Angst vor dem Zahnarzt und einer Zahnbehandlung zu nehmen.
Durch viele Fortbildungen sind wir geschult im psychologischen Umgang mit Kindern aller Altersstufen und sind in der Lage, unsere Sprache an das jeweilige Kind anzu-passen.
Unser Ziel ist in erster Linie die Vermeidung einer Zahnbehandlung. Deshalb sehen wir die Kinder gerne zum Zeitpunkt des ersten Zahndurchbruchs, d. h. mit 6—12 Monaten!
Auf diese Weise werden auch die kleinsten Kinder an einen angst- und schmerzfreien Zahnarztbesuch gewöhnt. Da Karies bei Milchzähnen schneller voranschreitet als bei bleibenden Zähnen, sind auch die zahnärztlichen Kontrollen häufiger als bei Erwachsenen. Das bedeutet je nach Kariesanfälligkeit alle 3—6 Monate!

Milchzähne sind WICHTIG, für:

  • Das Sprechen (keine Sprachfehler wie Lispeln durch fehlende Schneidezähne)
  • Das Kauen (kein Bauchweh durch schlecht zerkleinerte Nahrung)
  • Die Ästhetik (kein Hänseln durch andere Kinder, z.B. im Kindergarten)
  • Das Wohlbefinden (keine Schmerzen, Infektionen im Körper)
  • Platzhalter für die bleibenden Zähne (keine Zahnspange wegen vorzeitigem Milchzahnverlust)

Unsere Zahnbehandlung soll Kinder nicht traumatisieren, deshalb haben wir Verständnis, wenn Ihr Kind mal keinen so guten Tag hat. Wir versuchen dann die Behandlung zu einem günstigeren Zeitpunkt noch einmal.

Bei ganz kleinen Kindern oder bei vielen kaputten Zähnen ist es sinnvoll, die Behandlung unter Narkose durchzuführen. Das Kind erinnert sich nicht an die anstrengende Zahnsanierung und kann anschließend zu einem normalen Umgang mit dem Zahnarztbesuch gebracht werden.
Unser Ziel ist: Bei gesunden Kindern sollte eine Zahnsanierung unter Vollnarkose eine einmalige Sache bleiben!

Damit das so sein kann, besuchen Ihre Kinder einen „Zahnputzkurs“.
Wir bestimmen das Kariesrisiko, zeigen den Erfolg der eigenen Zahnpflege durch Sichtbarmachen der Zahnbeläge und trainieren das selbstständige Zähneputzen.

Die Mithilfe der Eltern oder Bezugspersonen ist dabei sehr wichtig! Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und achten Sie auf die eigene Zahnpflege, erzählen Sie vor den Kindern keine schlechten Zahnarzterfahrungen (auch nicht die eigenen), und geben Sie Ihren Kindern die Möglichkeit zu erleben, dass ein Zahnarztbesuch lustig sein und sogar Spaß machen kann!

In diesem Sinne freuen wir uns auf Sie und Ihre Kinder!